Ägyptische Tänze

Der Reichtum der ägyptischen Tänze

Bluete_3Jedes Land hat eine Vielzahl von Folkloretänzen, in Ägypten fällt die Anzahl der Tänze besonders hoch aus. So findet man z.B. ....

Raks Sharki

Der Raqs Sharki entwickelte sich in den 20er Jahren des 20. Jhd. in Kairo aus dem Raqs Baladi. Bedeutend für diese Entwicklung war die libanesische Tänzerin Badia Masabni, die das erste Kabarett Ägyptens, die Casino Opera eröffnete.

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Hagallah

Der Hagallah ist eine der vielen Varianten der Beduienentänze, man findet ihn unter den Beduinen der westlichen Küste Ägyptens. Die wohl bekannteste Gruppe sind die Awlad Ali, ein sesshaft gewordenes Folk, das jedoch den Anspruch erhebt, direkt von den Beduinen abzustammen.

Balady

Das Wort Baladi leitet sich vom arabischen Wort Balad für Land ab, es bedeutete somit etwas wie ländlich, volkstümlich, beschreibt aber auch das Lebensgefühl und die Traditionen der Menschen. Man kann Baladi aber auch im negativen Sinn benutzen, dann bedeutet es ohne Schliff, primitiv.

Meleya Lef

Der Meleya Lef ist ein Balady, der sowohl in Kairo als auch in Alexandria beheimatet ist. Der aus Alexandria stammende ist ein Skanderani Tanz und entstand gegen 1920, als sich die strengen Sitten zu lockern begannen.

 

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Falahi

Falahi-Tänze sind die Tänze der Bauern. Sie tanzen füreinander und drücken so ihre Lebensfreude aus. Oft sind die immer wiederholenden Tätigkeiten des Alltags Thema des Tanzes.

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Raks Saidi

"Raks Saidi" übersetzt bedeutet der Tanz aus Oberägypten, gemeint ist also der Teil Ägyptens zwischen Assuan und Luxor. Dies ist der angenommene geographische Ursprung des Tanzes mit dem Stock.

Gawazi

Die Gawazis (vom Arabischen "ghawa", mit der Bedeutung: "Invasoren den Herzens") sind Unterhaltungskünstlerinnen, die einer niedrigen sozialen Schicht abstammen. Es ist unklar, ob die Gawazis einen Volksstamm gebildet haben oder ob sie Zigeuner sind.